Editorial

Michael Mädler

Bild: Heike Rost

Er war ungeheuer wichtig, aber sein Zustandekommen alles andere als selbstverständlich: der christlich-jüdische Dialog nach 1945. In Bayern hat die »Begegnung von Juden und Christen. Verein zur Förderung des christlich-jüdischen Gesprächs in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern«, kurz BCJ.Bayern, maßgeblichen Anteil daran, dass dieser Dialog in Gang gekommen ist - bzw. immer wieder neu in Gang kommt – und dass er bis heute so viel zum wechselseitigen Verstehen und zur Aussöhnung beigetragen hat.

Um diese wichtige Arbeit weiter zu stärken, hat die Landeskirche vor zwei Jahren die Einrichtung eines sogenannten An-Instituts für Christlich-Jüdische Studien und Beziehungen an der Augustana-Hochschule in Neuendettelsau gegründet, das am 26. Juni 2016 offiziell eröffnet wird. Flankierend dazu widmet sich die zweite Ausgabe der nachrichten dem Thema „Dialog zwischen Christen und Juden“, der schon viel erreicht hat, aber noch längst nicht am Ziel eines langen Weges ist.

Mit freundlichen Grüßen aus der Redaktion
Ihr Michael Mädler

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